Narziss und Echo

...von der Schönheit...

Narziss war der Sohn der Nymphe Leiriope und des Flussgottes Kephissos. Er war ein wunderschöner Jüngling und wurde von Frauen und Männern gleichemaßen begehrt, doch er wies sie alle ab, auch die Nymphe Echo, die sich so lange nach ihm verzehrte, bis sie gar keinen Leib mehr hatte und nur noch aus Schall bestand.

Einer der Zurückgewiesenen verfluchte Narziss und wünschte ihm, dass auch er alle Qualen unerwiderter Liebe erleiden müsse. Aphrodite erhörte das Gebet und sorgte dafür, dass sich Narziss in sein eigenes Spiegelbild verliebte. Eine solche Liebe kann natürlich nie Erfüllung finden und so verzweifelte Narziss. Tag und Nacht lag er an einer Quelle und betrachtete sein Spiegelbild. Er hörte auf zu essen - und starb schließlich.

Seine Schwestern, die Nymphen, weinten lange um ihn und auch die Götter wollten nicht, dass er vergessen wurde, weshalb sie ihn in eine Blume verwandelten, die auch heute noch den Namen Narzisse trägt.

In der Psychologie benutzt man den Namen "Narziss" für extrem selbstverliebte Menschen.

Echo

Wir wissen zwar jetzt, wieso Echo keinen Körper mehr hat, aber was hat sie mit dem "Echo" zu tun, dass wir aus dem Alltag kennen?

Das kam so: Echo hatte sich den Zorn der Göttin Hera zugezogen. Die geschwätzige Echo hatte Hera nämlich abgelenkt, während Heras Gemahl Zeus sich mit Echos Freundinnen vergnügte.
Hera bestrafte Echo damit, dass sie von nun an nicht mehr in der Lage war, von sich aus zu reden, sondern nur noch wiederholen konnte, was jemand sagte.
Daher hat das Echo seinen Namen.

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